Demo:

Anhand von einigen Beispielen, demonstrieren wir den technische Ablauf:


1 - Der Bremsflüssigkeitsbehälter (Repro)

Die Ausgangslage:

Der originale Bremsflüssigkeitsbehälter (dieser sitzt auf der Bremspumpe), wurde beim Überprüfen der Bremsflüssigkeit von einem "brutalen" Motorrad- mechaniker zerstört.
Ein Ersatz war auch in Fernost nicht mehr zu bekommen, also mußte ein Ersatz selbst gemacht werden:
Da der Behälter zerstört war, mußte er auf jeden Fall komplett neu gemacht werden, dazu war eine Zeichn- ung erforderlich, egal welches Fertigungverfahren später angewendet werden sollte. Unser CAD-Guru hat die Maße vom defekten Teil abgenommen und daraus dann das CAD-Modell erstellt:
Als Zielvorgabe stand fest, daß er aus einem bremsflüssigkeitsfesten Kunststoff sein muß. Nach Auswahl des Kunststoffes erfolgt der Druck im SLS-Verfahren (Laser-Sinter) mit Beschichtung durch einen unserer Dienstleister. Man hätte ihn noch einfärbern können, aber so kommt er dem Original näher und man sieht den Flüssigkeitsstand auch ohne Öffnen.
Der Druck ist so genau, daß der originale Deckel und alle Dichtungen sofort problemlos paßten, damit ist der Behälter dicht und einsetzbar..
Die Kosten lagen insgesamt mit der Versiegelung bei ca. 70,-

2 - Das Zahnrad eines Aston-Martin Tachos (Repro)

Die Ausgangslage:

Ein Zahnrad Im Tachometer eine Aston Martins war zerstört. Da der Tacho selbst nur als Kombiinstrument (und das zu exorbitanten Preisen) und Ersatzteile überhaupt nicht erhältlich ist, kamen wir ins Spiel. :
Der Tachometerspezialist lies uns diese Zeichnung zukommen:
Das Muster, das wir dann erhielten war noch weniger als das was auf der Zeichnung zu sehen ist. Aus den Druchmessern der Reste konnte wir die Zähnezahl und die Module der beiden Zahnräder bestimmen. Auch hier kam dann wieder unser CAD-Profi zum Zug, der uns aus diesen Daten das das CAD-Modell erstellt hat.
Hier mußte ein Kunstsstoff eingesetzt werden, der den Anforderungen für einen Tacho gerecht wird (Temperaturfest, hochgenau und reibungsarm). Nachdem ein Probedruck mit 37 Micron bei uns erfolgreich war, wurde das finale Zahnrad im SLA-Verfahren (Polyjet) bei unserem Dienstleister produziert.
Kosten ca. 80€ / Zahnrad